Netanjahu verhängt Sendeverbot: Al-Dschasira unter Druck

Israel hat ein Gesetz verabschiedet, das die Ausstrahlung des katarischen Nachrichtensenders Al-Dschasira verbietet und die Schließung seiner Büros in Israel ermöglicht. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat angekündigt, unverzüglich Maßnahmen gemäß diesem Gesetz zu ergreifen. Die Regierung wirft Al-Dschasira vor, Hetze gegen Israel zu betreiben und die Sicherheit des Landes zu gefährden. Die US-Regierung hat besorgt auf diese Pläne reagiert und betont die Bedeutung der Pressefreiheit. Al-Dschasira gehört dem Staat Katar und vertritt eine kritische Sichtweise gegenüber Israel, insbesondere hinsichtlich des Umgangs mit Palästinensern. Der Sender berichtet ausführlich über die Situation im Gaza-Streifen und zeigt Bilder von Tod und Zerstörung, die in israelischen Medien weniger präsent sind. Israel beschuldigt den Sender, Terrororganisationen wie der Hamas zu unterstützen.

Israel kündigt Sendeverbot für Al-Dschasira an

Israelisches Parlament verabschiedet Gesetz

Israel hat kürzlich ein Gesetz verabschiedet, das der Regierung ermöglicht, ausländische TV-Sender zu schließen. Dies betrifft auch den katarischen Nachrichtensender Al-Dschasira, der beschuldigt wird, „Hetze“ gegen Israel zu verbreiten. Die Knesset stimmte mit 70 Ja-Stimmen und nur zehn Gegenstimmen für das Gesetz, das nicht nur ein Sendeverbot, sondern auch die Schließung der Al-Dschasira-Büros in Israel vorsieht.

Das Al-Dschasira-Büro in Doha (Archivbild) Quelle: REUTERS

Die israelische Regierung betrachtet Al-Dschasira als „Propaganda-Arm der Hamas“ und beschuldigt den Sender, zur Sicherheitsgefährdung Israels beizutragen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, dass der Sender nicht länger aus Israel senden würde und er sofort Maßnahmen ergreifen werde, um die Aktivitäten von Al-Dschasira zu stoppen.

US-Regierung besorgt über Einschränkung der Pressefreiheit

Die USA reagierten besorgt auf die Pläne Israels, Al-Dschasira zu verbieten. Die Sprecherin des Weißen Hauses betonte, dass die Pressefreiheit entscheidend sei und ein solcher Schritt besorgniserregend wäre. Israel wirft Al-Dschasira vor, voreingenommen zu berichten und Hetze gegen das Land zu betreiben, insbesondere während des Gaza-Konflikts.

Al-Dschasira kritisiert Israels Umgang mit Palästinensern

Al-Dschasira, im Besitz des Staates Katar, vertritt eine kritische Sichtweise gegenüber Israel, insbesondere im Umgang mit Palästinensern. Der Sender hat ausführlich über die Situation im Gaza-Streifen berichtet und Bilder von Tod und Zerstörung gezeigt, die in israelischen Medien oft nicht zu sehen sind. Israel wirft dem Sender vor, Terrororganisationen wie der Hamas zu unterstützen, indem er deren Aktivitäten verbreitet.

Insgesamt ist die Entscheidung Israels, Al-Dschasira zu verbieten, Teil eines langjährigen Konflikts zwischen dem Land und dem Nachrichtensender. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickeln wird und welche Auswirkungen dies auf die Pressefreiheit und die Berichterstattung über den Nahostkonflikt haben wird.

Fazit: Israel hat ein Gesetz verabschiedet, das Al-Dschasira ein Sendeverbot und die Schließung der Büros im Land droht. Die Entscheidung stößt auf Kritik seitens der US-Regierung, die die Pressefreiheit betont. Al-Dschasira wird beschuldigt, Hetze gegen Israel zu betreiben und eine einseitige Berichterstattung zu betreiben. Die Zukunft des Senders in Israel bleibt ungewiss. Weitere Entwicklungen sind abzuwarten. Besuchen Sie für weitere Informationen Welt Ausland.

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