Macron warnt vor russischen Äußerungen als ‚bizarr und bedrohlich‘

Nach einem Telefonat zwischen den Verteidigungsministern von Russland und Frankreich hat Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron die russischen Äußerungen als „bizarr und bedrohlich“ bezeichnet. Die russische Berichterstattung über den Terroranschlag in Moskau wurde von Macron als „Manipulation von Informationen“ kritisiert. Der Anschlag ereignete sich in einem Konzertsaal in der Nähe von Moskau, bei dem mindestens 144 Menschen getötet wurden. Macron betonte, dass Frankreich nützliche Informationen über den Hintergrund des Angriffs an Russland weitergeben wollte. Das russische Verteidigungsministerium deutete jedoch an, dass der französische Geheimdienst möglicherweise in den Anschlag verwickelt sein könnte. Frankreich bestreitet jegliche Verbindung zum Attentat und verurteilt den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Macron sichert der Ukraine Unterstützung im Kampf um Freiheit und Souveränität zu. Trotz Behauptungen aus Russland, haben sich die Verteidigungsminister beider Länder nicht auf einen Dialog über die Ukraine geeinigt.

Macron nennt russische Äußerungen „bizarr und bedrohlich“

Telefonat zwischen den Verteidigungsministern von Russland und Frankreich

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat die jüngsten Äußerungen aus Russland als „bizarr und bedrohlich“ bezeichnet. Dieser Kommentar folgt auf ein Telefonat zwischen dem französischen Verteidigungsminister Sébastien Lecornu und seinem russischen Amtskollegen Sergej Schoigu. Das Gespräch behandelte Themen wie den Terroranschlag in Moskau und den anhaltenden Konflikt in der Ukraine.

Nach dem Telefonat äußerte das russische Verteidigungsministerium den Verdacht, dass der französische Geheimdienst möglicherweise in den Anschlag auf den Konzertsaal in der Nähe von Moskau verwickelt sein könnte. Macron wies diese Behauptung entschieden zurück und bezeichnete sie als „Manipulation von Informationen“ seitens Russlands.

Bizarres Verhalten Russlands

Macron betonte, dass die französische Initiative für das Telefonat darauf abzielte, Russland „nützliche Informationen“ über die Hintergründe des Anschlags zu liefern. Der Versuch, eine Verbindung zwischen dem Attentat und der Ukraine herzustellen, wurde von Frankreich klar zurückgewiesen. Macron bezeichnete das Verhalten Russlands als „bizarr“ und deutete darauf hin, dass es sich um eine gezielte Desinformationskampagne handeln könnte.

Französische Unterstützung für die Ukraine

Darüber hinaus verurteilte Frankreichs Verteidigungsminister Lecornu den anhaltenden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und betonte die Unterstützung Frankreichs für die ukrainische Souveränität und Freiheit. Macron bekräftigte, dass Frankreich solange an der Seite der Ukraine stehen werde, bis Frieden und Sicherheit in Europa wiederhergestellt sind.

Kein Dialog über die Ukraine

Das russische Verteidigungsministerium hatte behauptet, dass beide Minister während des Telefonats „Bereitschaft zum Dialog über die Ukraine“ gezeigt hätten. Diese Aussage wurde jedoch von Frankreichs Verteidigungsministerium umgehend dementiert. Es wurde klargestellt, dass Frankreich keine solchen Gespräche akzeptiert oder vorgeschlagen hat.

Insgesamt zeigt die Reaktion Frankreichs auf die Äußerungen Russlands eine klare Ablehnung und Distanzierung von den Vorwürfen aus Moskau. Macron und sein Team bleiben entschlossen, die Souveränität der Ukraine zu unterstützen und jegliche Versuche der Desinformation oder Manipulation von Informationen zu bekämpfen.

In einer Zeit, in der diplomatische Beziehungen aufgrund globaler Konflikte und Krisen angespannt sind, ist es entscheidend, klare und unmissverständliche Botschaften zu senden. Macron hat mit seiner klaren Ablehnung der russischen Äußerungen gezeigt, dass Frankreich aufgrund seiner Werte und Prinzipien für Frieden, Freiheit und Sicherheit in der Welt eintritt.

Fazit: Macron nennt russische Äußerungen „bizarr und bedrohlich“

In einem Telefonat zwischen den Verteidigungsministern von Russland und Frankreich kam es zu Spannungen nach den Äußerungen aus Moskau zum Terroranschlag in Moskau. Macron bezeichnete die russischen Äußerungen als „bizarr und bedrohlich“ und wies den Verdacht einer Beteiligung des französischen Geheimdienstes entschieden zurück. Frankreich bleibt weiterhin an der Seite der Ukraine und verurteilt den russischen Angriffskrieg. Die klare Haltung Macrons verdeutlicht die Entschlossenheit Frankreichs, für Frieden und Sicherheit einzutreten.

Quelle: Ausland

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