MatePod: Nach dem Design kopiert Huawei auch noch Apples Namen

QUELLE: AREAMOBILE
Die Freebuds 3 von Huawei sind durchaus gute kabellose Kopfhörer, allerdings könnte man meinen, dass sich der Hersteller beim Design ein wenig zu stark von Apples AirPods „inspirieren“ lies. Nun sicherte sich Huawei sogar noch einen ähnlichen Namen beim EUIPO.

Beim EU-Amt für geistiges Eigentum (EUIPO) können Firmen auf der ganzen Welt ihre Marken und Designs für die EU schützen lassen. Davon macht natürlich auch Huawei Gebrauch, bevor sie ein Produkt auf den europäischen Markt bringen. So hat die Firma zum Beispiel vor wenigen Tagen ein Trademark für den Namen „MatePods“ eintragen lassen. Dieses gilt unter anderem für Kopfhörer und verschiedene mobile Endgeräte. Und wer bei diesem Namen direkt an die kabellosen Kopfhörer des Konkurrenten aus Cupertino denkt, dem sei wohl vergeben. Da die neuen Freebuds 3 doch sehr stark an die AirPods von Apple erinnern, ist der neue Name vielleicht sogar etwas passender für zukünftige Geräte.
Screenshot vom Trademark 'MatePod' auf der Website des EUIPOScreenshot vom Trademark „MatePod“ auf der Website des EUIPOQuelle: EUIPO
Bisher ist allerdings unklar, welches und ob überhaupt ein Produkt hinter den Trademark steckt. Möglich ist, dass Huawei gemeinsam mit dem Huawei P40 und P40 Pro auch neue Kopfhörer präsentieren wird. Auch im vergangenen Jahr teilte sich das P30 seine Produktpräsentation mit den FreeLace-Ohrstöpseln von Huawei. Die neue Marke liegt auch sehr nahe am Namen der Tablet-Reihe von Huawei, den MatePads. Möglicherweise wird die Firma ihre Kopfhörer von FreeBuds bzw. FreeLace auf MatePods umstellen, damit das Produktportfolio einheitlicher wirkt. Der Begriff „Mate“ ist auch in den Augen der Allgemeinheit stärker mit Huawei verknüpft als die Bezeichnung „Free“.

Drei Flaggschiffe bei der Huawei-P40-Serie

Laut einem Leaker wird Huawei bei der Vorstellung der Huawei-P40-Serie gleich drei Flaggschiffe vorstellen. Dazu gehören natürlich das P40 und P40 Pro, beim dritten Modell könnte es sich um ein P40 Pro Porsche Design handeln. Auch beim Mate 20 Pro hat Huawei mit dem Sportwagenhersteller kooperiert und eine Porsche-Edition ihres Flaggschiff-Phablets auf den Markt gebracht. Eine ähnliche Zusammenarbeit gibt es auch bei OnePlus, die ihr OnePlus 7T Pro in einer McLaren-Version verkaufen. Auch Samsung soll in diesem Jahr ihr Flaggschiff-Portfolio mit einem Galaxy S20 Ultra erweitern, wie ein britischer Online-Händler bestätigte.

Bis zum Release des P40 Pro bleibt allerdings fragwürdig, wie es um die Google Mobile Services beim neuen Mobiltelefon bestellt sein wird. Diese dürfen ja bekanntlich nicht mehr auf den neuen Smartphones von Huawei installiert werden, sind aber für den europäischen Markt essentiell. Als Alternative zum Google Play Store auf dem Mate 30 Pro bietet Huawei die eigene App Gallery, hier fehlen allerdings selbst wichtige Apps wie Facebook, Twitter oder Instagram. Diese können zwar installiert werden, bisher aber nur manuell über die APK. Für den normalen Endverbraucher ist dieser Weg vermutlich zu umständlich. Auch wenn der Chef des Risiko-Managements von Huawei behauptet, dass sich das Mate 30 Pro blendend verkauft hat.

Quelle: Gizmochina

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