Mit den Boomer-Eltern in den Luxusurlaub, denn das kostet keinen Cent

Wenn die Eltern zahlen, sind schöne Reisen kein Problem.  ©Aja KoskaGetty Images

[ad_1]Im Grundgesetz heißt es „Eigentum verpflichtet“ und in vielen Familien gilt das im verstärkten Maße. Schon gesetzlich werden Eltern dazu verpflichteten, den Nachwuchs während der Ausbildung zu unterstützen. Doch auch bei Anlässen wie Hochzeit, Immobilienkauf oder auch nur einer unplanmäßigen, aber teuren Autoreparatur steht der Nachwuchs vor dem Geldschalter der Eltern. Wenn sie es nicht vorziehen, erst gar nicht auszuziehen, um so Monat für Monat in den Genuss der Leistungen des „Hotels Mama“ zu kommen – möglichst ohne Zuzahlung. Doch heute leben die Kids nicht nur wieder länger zu Hause. Es gibt einen neuen Trend: Erwachsene Kinder „lieben“ es, mit den Eltern in den Urlaub zu fahren. Der Grund ist meist ganz profan: Allein könnten sie sich die Reise nicht leisten.

Alle Kosten berücksichtigen

Die Reiseexpertin Lisa Francesca Nand sagte zum britischen „Telegraph“: „Es gibt einen großen Trend zum Familienurlaub, bei dem die Seniorengeneration – Eltern oder Großeltern – die Rechnung übernimmt.“ Nand rät, dazu sich vor der Buchung detailliert über das Geld zu unterhalten. Häufig erwarten die Kinder nicht nur die Buchung der Reise, sondern ein individuelles All-inclusive-Paket, das die Kosten für Restaurants und Ausflüge umfasst.

Eine Studie von Royal Caribbean, ein Veranstalter von Kreuzfahrten, über ihre Kunden zeigt, dass 19 Prozent der Reisenden im Alter zwischen 25 und 34 Jahren mit ihren Eltern Urlaub machen. Die Rechnung begleichen die Alten, nur sechs Prozent der Jungen zahlen die Rechnung zumindest teilweise selbst. 13 Prozent erwarten, dass die Älteren einspringen.

Laut Royal Caribbean kostet der Spaß die Eltern umgerechnet 1000 Euro pro Kind und Reise, darin sind weitere Ausgaben vor Ort nicht inbegriffen. In höherem Alter nimmt diese Quote etwas ab, aber auch bei den 45- bis 54-Jährigen greifen immer noch zehn Prozent beim Urlaub auf die Kasse der Eltern zurück. Die dürften in den meisten Fällen weit über 60 Jahre alt sein, vielfach muss die Pension die Urlaubsambitionen der Kinder bestreiten.

Geld gegen Gefühl

Aus dem Deal ziehen beide Seiten Gewinn. Es ist ein Geschäft, bei dem Geld gegen Emotionen getauscht werden. Dem „Telegraph“ erklärten Mandy und Brian Humphrys, 53 und 54, die Situation. Seit einigen Jahren finanzieren sie die gemeinsamen Reisen. Für 2020 haben sich ihre Söhne Sam, 27, und James, 23, eine Karibik-Kreuzfahrt gewünscht. Insgesamt belastet die Buchung die Kasse der Humphrys mit 17.000 Euro – die Kosten für die Flüge kommen noch hinzu. Viel Geld, doch Mandy Humphry, meint, dass es ihr die Kosten wert sei, um so mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Bei anderen Urlauben luden sie auch noch die Freundinnen ihrer Söhne ein. Für die Humphrys ist das ganz normal, alle ihre Freunde würden es genauso machen, sagten sie der Zeitung.

Quelle: Telegraph [ad_2]

Source link