Smarte Lampen: Licht per Smartphone steuern


Fernbedienbare LED-Lampen sorgen fr Stimmung in der dunklen Jahreszeit: Sie ndern ihre Helligkeit und Farbe per App und merken sich Lichtszenen. Einige hren auf smarte Lautsprecher wie Alexa, Google und Siri, manche spielen sogar Musik.

IKEA Tradfri

Ein beliebter Hersteller ist das schwedische Mbelhaus IKEA und verffentlichte das schlaue Lichtsystem Tradfri. Das Licht der weien LED-Lampen schalten Nutzer in drei Stufen von warm zu kalt. Farbige LED-Leuchten sind ebenfalls erhltlich. Die Steuerung klappt per Fernbedienung oder die Tradfri-App. Fr letzteres ist jedoch ein eigenes Gateway (29,99 Euro) ntig. Im Test zeigte sich Tradfri durch die einfache Bedienung als guter Einstieg in die Smarthome-Landschaft. Seit Tradfri auch mit Amazon Alexa und Apple HomeKit kompatibel ist, ist Tradfri eine gnstige und lohnenswerte Alternative zur Konkurrenz. Das Starter-Set bestehend aus zwei Birnen, einer Fernbedienung und dem Gateway gibt es bereits ab 75 Euro. Die einzelne Leuchte mit E14-Sockel kostet 14,99 Euro.

IKEA Tradfri im Test: Smarte Birnen fr Alexa und Apple HomeKit

LifX

Mit weiem Licht erreicht die 17-Watt-Lampe von LifX eine Leuchtkraft von mehr als 1.000 Lumen. Das entspricht einer 75-Watt-Glhlampe und berstrahlt die Konkurrenz deutlich. In der englischsprachigen App lassen sich aber auch andere Farben, Zeitschaltuhren und ein Lichtwecker einstellen, der die Morgendmmerung realistisch simuliert. Beim Ausknipsen per Lichtschalter bleibt die letzte Einstellung gespeichert. Weil die LifX im WLAN des Routers angemeldet ist, braucht sie zur Steuerung via App und Internet keine Bridge. Nachteil der WLAN-Technik ist ein hoher Stand-by-Verbrauch von 2,5 Watt. Dafr kommuniziert das System mit einer groen Flle an Automatisierungsdiensten und Assistenten: Amazon Alexa, Google Assistant und Apple HomeKit werden genau so untersttzt wie es eine Integration in die Nest-App oder Logitech Harmony gibt. Daumen hoch fr so viel Gesprchsfreudigkeit!

LIFX im Test: Smarte Lampen fr Alexa, Google, HomeKit & Harmony

Philips Hue

Das Hue-System von Philips ist seit 2012 auf dem Markt und entsprechend ausgereift. Zum Sortiment gehren neben Retrofit-Lampen fr vorhandene Fassungen (E27, GU10) und LED-Streifen auch komplette Leuchten sowie ein tragbares Akkumodell. Fast alle knnen ihre Farbe wechseln, nur die Serie Lux spendet ein voreingestelltes weies Licht. Smtliche Hue-Produkte lassen sich ber eine gemeinsame Funkbasis steuern. Diese Bridge hngt per Kabel am Router und ist mit dem Internet verbunden. So funktioniert die Steuerung nicht nur im WLAN, sondern auch von unterwegs aus. Weiterer Vorteil der Zigbee-Funktechnik: Die Leuchtmittel verbrauchen im Stand-by weniger als 0,5 Watt. Dafr vergessen sie ihre Farb- und Helligkeitseinstellungen, wenn der Lichtschalter den Strom abstellt. Weil eine groe Entwicklergemeinde das System untersttzt, gibt es viele Apps von Drittanbietern, sogar fr Windows Phone und einige Smarthome-Komplettsysteme knnen die Lampen ebenfalls steuern.

Philips Hue: Smarte Lampen, Starter-Sets, die richtige Einrichtung und Steuerung

Osram Lightify

Osram bietet mit Lightify aber einen hnlichen Funktionsumfang wie Philips Hue. LED-Gartenspots bringen das Licht sogar nach drauen und lassen sich ohne Erdspiee auch als Lichterkette verwenden. Die Lampen speichern eine Lichtfarbe und -helligkeit, die sie nach der Netztrennung automatisch wiederherstellen. Die Bridge, von Osram Gateway genannt, kommt nicht per Kabel an den Router, sondern kommuniziert per WLAN. So lsst sie sich flexibler im Raum platzieren. Auerdem sind die Lampen mit E27-Gewinde heller als ihre Hue-Pendants. Weil beide denselben Funkstandard verwenden, lassen sich Lightify-Lampen an einer Hue-Bridge anmelden. Umgekehrt geht das bislang nicht.

Osram Lightify: Smarte Lichtsteuerung mit Smartphone und Tablet

Sengled Pulse

Das dicke Gehuse der Sengled Pulse kommt nicht von ungefhr: In der Bluetooth-Lampe steckt ein Lautsprecher von JBL. So spendet die Lampe neben warmweiem Licht auch Musik. Zwei Exemplare gehren zum Startpaket: Der Master empfngt das Audiosignal vom Smartphone und sendet es ber ein eigenes Funknetz an den Slave. Bis zu acht Lampen knnen so das Haus beschallen. Der Klang? Fr gelegentlichen Einsatz ordentlich. Die relativ frische Sengled Pulse Link gibt sogar den Sound vom TV wieder.

Smarte Lampe: Alle Infos zur Sengled Pulse Link

Mit Bridge oder ohne

Lampen mit Zigbee-Funk wie die von IKEA, Philips oder Osram bentigen eine eigene Basisstation zur Steuerung. Modelle, die per Bluetooth oder WLAN kommunizieren, brauchen fr den Betrieb kein weiteres Zubehr. Dafr ist die Reichweite eventuell geringer oder der Stromverbrauch hher. Wer Zigbee-Gerte per Sprache nutzen, aber keinen Gateway anschlieen will, sollte einen Blick auf den Amazon Echo Plus oder Echo Show werfen. Die smarten Lautsprecher haben eine Zigbee-Bridge bereits an Bord.



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