„Sommerhaus der Stars“: Jetzt rechnet Willi Herren mit dem Wendler ab


FOCUS Online: Michael Wendler hat ihnen nach seinem Rauswurf aus dem „Sommerhaus der Stars“ in einem Interview vorgeworfen, „ein großer Hetzer“ und „falscher Mensch“ zu sein. Was sagen Sie dazu?

Willi Herren: Was ‚Der Wendler‘ sagt, ist mir wirklich egal. Ich denke, das ist alles Teil seiner Selbstinszenierung. Seit seinem Auszug habe ich von ihm nichts mehr gehört. Schade, dass zwischen dem Michael, den ich kennen- und schätzengelernt habe, und dem Wendler, der sich am meisten selbst liebt, so eine große Diskrepanz liegt. 

FOCUS Online: Haben Sie Michael Wendler für die Show bewusst provoziert, so wie er es darstellt?

Willi Herren: Eher im Gegenteil. Ich habe mich im Haus von ihm provozieren lassen. Klar habe ich ihm meine Meinung ins Gesicht gesagt. Ich trage mein Herz auf der Zunge und wollte nicht hinter seinem Rücken reden. Daher war ich offen und direkt.

Willi Herren über den Wendler: „Strapaziös für die Gruppe“

FOCUS Online: Man könnte das „Sommerhaus der Stars“ momentan auch in das „Sommerhaus der Aggressionen“ umtaufen. Woran liegt das Ihrer Ansicht nach?

Willi Herren: Es ist eine schwierige und beengende Situation. Wenn dann noch komplizierte oder anstrengende Charaktere dabei sind, ist das natürlich sehr strapaziös für die Gruppe. Dann kommt es schnell zu Streit und Missverständnissen.

FOCUS Online: Es gab bereits nach Folge 1 in den sozialen Medien viel Kritik für Ihren Streit mit Roland. Fühlen Sie sich in der Show richtig dargestellt?

Willi Herren:  Mir ist bewusst, dass man einen gewissen Spannungsbogen kreieren möchte und versöhnliche und deeskalierende Worte gerne mal weglässt. Nach dem Streit mit Roland haben er und Steffi sich von der Gruppe verständlicherweise distanziert. Dann bin ich in deren Zimmer gegangen, wir haben uns ausgesprochen und sie sind wieder zu uns ins Wohnzimmer gekommen und hatten Spaß. Doch es wurde so dargestellt, als ob wir über sie und nicht mit ihnen lachen. Auch Streitereien mit Michael wurden nicht in aufklärerischer Gänze gezeigt. Aber okay. So ist das Business. Im Netz gab es deswegen Aufregung. Aber wenn ich Menschen am Rande meiner Auftritte treffe, bekomme ich zu 90 Prozent positive Reaktionen. 

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Wendlers Verhalten „frustrierend und verletzend“

FOCUS Online: Michael Wendler sagte, er habe wegen Ihres Streits geweint, weil er festgestellt habe, dass er jahrelang von einem Menschen getäuscht worden sei. Glauben Sie ihm das?

Willi Herren: Er hat geweint? Das habe ich weder mitbekommen noch bisher im TV gesehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Produktion so etwas rausschneiden würde. Wenn’s so war, finde ich es schade. Für eine Aussprache war und wäre ich immer offen. Diese Szene in der Küche war aber nur der Auslöser. Die Gründe für meine klare Ansage waren ja zahlreich. Das haben ja auch alle anderen Kandidaten so erlebt. Deswegen kamen ja die ganzen Nominierungen. Michael hat sich sehr oft arrogant und ignorant verhalten. In der Szene habe ich ihn drei Mal gefragt, ob er noch Nudeln möchte. Er hat nicht reagiert. Ich wollte ihn ja integrieren. Aber da schien kein Interesse zu bestehen. Das empfand ich als frustrierend und verletzend.

FOCUS Online: Von allen Reality-Formaten im Fernsehen, an denen Sie bislang teilgenommen – unter anderem auch das „Dschungelcamp“ – welches war das härteste und warum?

Willi Herren: Meistens das Letzte, weil es einem noch so sehr im Gedächtnis ist. Aber das Sommerhaus war wirklich sehr, sehr hart. Man hat noch seine Frau an seiner Seite, wo man besonders verletzlich ist. Man schaut, dass es der Partnerin gut geht und dass ihr keiner auf den Schlips tritt. So auch andersrum. Eifersucht ist ja dann auch ein Thema.



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