Trump beschimpft Spike Lee: Was heißt überhaupt Rassismus? – Kultur

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Hauptsache Glamour. Wenn preisgekrönte Hollywoodstars den amtierenden US-Präsidenten kritisieren, sonnt sich dieser gerne im Glanz seiner Kontrahenten. So war es 2017 bei Meryl Streep, so ist es jetzt mit Spike Lee. Letzterer hatte bei der Oscar-Gala am Sonntag auf das Wahljahr 2020 verwiesen und darauf, dass die Amerikaner die moralische Wahl hätten, zwischen Liebe und Hass.

Der Filmemacher wurde für seine beißende Komödie „BlacKkKlansman“ über einen schwarzen Polizisten, der dem Ku Klux Klan beitritt, mit dem Oscar für das beste adaptierte Drehbuch ausgezeichnet und rief: „Do The Right Thing!“. Tut das Richtige: eine Wahlempfehlung in Anspielung auf Lees 30 Jahre alten Erfolgsfilm, der damals leer ausging wie alle seine späteren Filme auch. Den Namen Trumps erwähnte Lee nicht.

Nun mokierte sich der Präsident per Twitter über dessen freudig aufgeregte Zettel-Wirtschaft während der Dankesrede und fügte hinzu, der Regisseur hätte besser ganz auf seine Notizen verzichten sollen, denn Lee habe ihn „rassistisch attackiert“. Für die Afroamerikaner habe er mehr getan als fast jeder andere Präsident vor ihm.



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