Putin würdigt russische Armee für entscheidenden Sieg: Ein Meilenstein in der Geschichte Russlands

Russland feiert Sieg in Awdijiwka

Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Eroberung der ostukrainischen Stadt Awdijiwka als „wichtigen Sieg“ bezeichnet und seiner Armee gratuliert. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow teilte mit, dass Verteidigungsminister Sergej Schoigu Putin über die Eroberung der seit Monaten umkämpften Stadt informiert hatte. Schoigu habe Putin bei einem Treffen im Kreml mitgeteilt, dass russische Soldaten „die vollständige Kontrolle“ über Awdijiwka übernommen hätten, erklärte das Verteidigungsministerium in Moskau. Die Stadt in der Region Donezk sei ein wichtiger „Verteidigungsknotenpunkt“ für die Ukraine gewesen. Ihre Einnahme vergrößere zudem die Entfernung der von Russland kontrollierten Großstadt Donezk zur Frontlinie.

Biden: „Ukraine musste ihre Munition rationieren“

US-Präsident Joe Biden machte die Untätigkeit des Kongresses für den Rückschlag in Awdijiwka verantwortlich. „Heute Morgen war das ukrainische Militär gezwungen, sich aus Awdijiwka zurückzuziehen, nachdem die ukrainischen Soldaten aufgrund der Untätigkeit des Kongresses ihre Munition rationieren mussten, was zu den ersten nennenswerten Gewinnen Russlands seit Monaten führte“, hieß es aus dem Weißen Haus. Zuvor hatte Biden mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefoniert. Biden sicherte Selenskyj demnach abermals die Unterstützung der USA zu und betonte, dass der Kongress dringend ein neues Hilfspaket für die Ukraine genehmigen müsse.

Nach monatelangen Kämpfen hatte die Ukraine in der Nacht zu Samstag den Rückzug aus Awdijiwka bekannt gegeben. Das russische Verteidigungsministerium erklärte am Samstagabend, die russische Armee sei nun dabei, die Stadt endgültig von ukrainischen Soldaten zu „befreien“ und ukrainische Einheiten einzukesseln, „die sich in der Kokerei im Norden von Awdijiwka verschanzt haben“.

Die ukrainischen Streitkräfte haben unterdessen nach eigenen Angaben eine russische Offensive an der Front im Süden zurückgeschlagen. Wie das Militär am Sonntag mitteilt, seien dabei am Samstag in der Region Saporischschja drei russische Panzer und 15 weitere gepanzerte Fahrzeuge zerstört worden. Die russischen Truppen hätten sich daraufhin „auf ihre früheren Stellungen zurückgezogen“.

Stoltenberg: „Selbst kleine Reduzierungen können große Auswirkungen haben“

Auch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg betonte, dass der innenpolitische Streit in den USA den Munitionsmangel in der Ukraine noch verstärke. Details könne er nicht nennen, aber es sei gewiss, dass es beispielsweise Rückgänge bei der Belieferung des Landes mit Standardmunition und bestimmten Typen von Luftverteidigungsgütern gegeben habe, sagte der Norweger am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz. „Da die Situation auf dem Schlachtfeld so schwierig ist, können selbst kleine Reduzierungen große Auswirkungen haben“, fügte er hinzu. Er forderte den Kongress in den USA auf, schnell eine Entscheidung über neue Militärhilfen für die Ukraine zu treffen.

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