Freie Wähler und Linke kaum messbar in Wählergunst, FDP bleibt unter fünf Prozent

In einer aktuellen Forsa-Umfrage sind die Freien Wähler und die Linke aufgrund niedriger Werte den sonstigen Parteien zugeordnet, während die FDP weiterhin unter fünf Prozent liegt. Die Freien Wähler konnten in Bayern bei den Landtagswahlen 2023 unter Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger Erfolge erzielen, haben aber bundesweit immer noch Schwierigkeiten. In der aktuellen Umfrage verlieren sowohl die Freien Wähler als auch die Linke so viele Stimmen in der Sonntagsfrage, dass sie sich am Rand der Nachweisgrenze bewegen. Die FDP hält weiterhin bei vier Prozent und würde damit die Fünf-Prozent-Hürde verpassen. Auch die anderen Parteien zeigen keine Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche. Bei der Kanzlerpräferenz gewinnt Olaf Scholz hinzu, während die Werte für Friedrich Merz, Robert Habeck und Annalena Baerbock unverändert bleiben. Insgesamt wurden die Daten von 1508 Befragten zwischen dem 26. und 28. März erhoben.

Deutschland Forsa-Umfrage: Freie Wähler und Linke schwächer als gedacht, FDP unter fünf Prozent

Freie Wähler in der Wählergunst im Sinkflug

In der aktuellen Forsa-Umfrage mussten sowohl die Freien Wähler als auch die Linke einen herben Verlust an Wählerstimmen verzeichnen. Die Freien Wähler, die in Bayern unter Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger noch große Erfolge feierten, sehen sich nun bundesweit mit einer schwierigen Lage konfrontiert. Laut den Daten befinden sie sich nun auf dem Rand der Nachweisgrenze und werden daher den sonstigen Parteien zugeordnet.

FDP weiterhin in der demoskopischen Krise

Ebenfalls wenig erfreulich sind die Zahlen für die FDP, die bereits die dritte Woche in Folge bei nur vier Prozent verharrt. Damit würde sie an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern und den Einzug in den Bundestag verpassen. Gleichzeitig liegt sie hinter dem Bündnis Sahra Wagenknecht, das konstant auf fünf Prozent kommt. Trotz Bemühungen, die Werte zu verbessern, scheint die FDP aktuell nicht aus der demoskopischen Krise herauszufinden.

Stabilität bei den anderen Parteien

Die anderen Parteien wie CDU/CSU, AfD, SPD und Grüne zeigen in der Forsa-Umfrage keine größeren Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche. Sie bewegen sich in einem ähnlichen Bereich wie in den vorangegangenen Erhebungen und halten ihre Positionen stabil.

Kanzlerpräferenz: Olaf Scholz gewinnt Zustimmung

Bei der Kanzlerpräferenz verzeichnet Olaf Scholz einen leichten Anstieg in der Wählergunst. Friedrich Merz, Robert Habeck und Annalena Baerbock bleiben hingegen auf dem gleichen Niveau wie zuvor. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich bei einer Direktwahl zwischen Scholz, Merz und Habeck eine gewisse Verschiebung zugunsten von Scholz ergibt.

Insgesamt spiegeln die Ergebnisse der Forsa-Umfrage ein Bild von Veränderungen und Stabilität wider. Während die Freien Wähler und die FDP mit Herausforderungen zu kämpfen haben, zeigen die anderen Parteien eine gewisse Konstanz in ihren Werten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die politische Landschaft bis zur Bundestagswahl im Herbst 2025 weiterentwickeln wird.

Freie Wähler und Linke kaum messbar in Wählergunst, FDP bleibt unter fünf Prozent